Das
vorliegende Buch will einem heimatkundlich interessierten
Publikum eine Erklärung der uckermärkischen Ortsnamen geben.
Dies populärwissenschaftliche Darstellung beruht auf dem 1996
erschienenen Band 9 des Brandenburgischen Namensbuch, "Die
Ortsnamen der Uckermark", in dem 902 Ortsnamen behandelt
werden. Hier findet man für jeden Namen urkundliche Belege
mit Quellenangaben, eine ausführliche wissenschaftliche Darstellung
der Problematik und die Auseinandersetzung mit bisherigen
Erklärungen. "Uckermark" ist das Gebiet in den Grenzen
der drei alten Kreise Angermünde, Prenzlau und Templin (bis
1952). Bei den Orten erfolgt die Zuordnung zu Gemeinden und
neuen Kreisen nach dem "Register der Gemeinde- und Ortsteilnamen
des Landes Brandenburg" von 1994 sowie "Müllers
großem deutschen Ortsbuch" von 1996/97. Die wenigen bei
der letzten Gebietsreform an Mecklenburg abgetretenen Orte
gehören bis auf Hildebrandshagen Kr. Mecklenburg-Strelitz
dem Kreis Uecker-Randow an. Hinzu kommen die mittelalterlichen
Wüstungen sowie alle im Ortsregister nicht mehr als selbständige
Einheiten aufgeführten dörflichen Siedlungen. Ausführliche
Angaben zu allen Orten über Siedlungsformen, Herrschaftszugehörigkeit,
schriftliche Erwähnungen, Wirtschafts- und Sozialstruktur
finden sich im "Historischen Ortslexikon für Brandenburg,
Teil VIII: Uckermark", bearbeitet von Lieselott Enders,
Weimar 1986. Bei den Namenerklärungen werden nur einige Fakten
über die Ortsgemeinden erwähnt.
(aus dem Vorwort)